Sie sollten vor allem viel Obst, Gemüse (besonders Beeren und grünes Blattgemüse), gesunde Fette (Olivenöl, Avocados, Nüsse), fettreicher Fisch (reich an Omega-3) und Vollkornprodukte konsumieren. Auch Gewürze wie Kurkuma und Ingwer sind empfehlenswert.
Was ist die entzündungshemmende Ernährung?
Die entzündungshemmende Ernährung basiert auf der Idee, Lebensmittel zu konsumieren, die nachweislich entzündungshemmende Eigenschaften besitzen, und gleichzeitig entzündungsfördernde Lebensmittel zu meiden. Chronische Entzündungen sind mit einer Vielzahl von Krankheiten verbunden, darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes Typ 2, rheumatoide Arthritis, Krebs und neurodegenerative Erkrankungen. Ziel ist es, ein Gleichgewicht im Körper wiederherzustellen und das Risiko für diese Leiden zu minimieren.Symptome und Ursachen von Entzündungen
Symptome chronischer Entzündungen sind oft unspezifisch und können Müdigkeit, Gelenkschmerzen, Verdauungsprobleme, Hautausschläge, wiederkehrende Infektionen oder auch kognitive Beeinträchtigungen umfassen. Hauptursachen sind neben einer ungesunden Ernährung auch chronischer Stress, Schlafmangel, Umweltgifte und Bewegungsmangel. Eine pro-inflammatorische Ernährung, reich an verarbeiteten Lebensmitteln, Zucker und gesättigten Fetten, spielt eine besonders wichtige Rolle.Behandlung und präventive Maßnahmen durch Ernährung
Die entzündungshemmende Ernährung ist eine präventive Maßnahme und eine unterstützende Behandlung. Sie konzentriert sich auf den Verzehr von:- Obst und Gemüse: Reich an Antioxidantien und sekundären Pflanzenstoffen (z.B. Beeren, Blattgemüse, Brokkoli).
- Gesunde Fette: Ungesättigte Fettsäuren aus Olivenöl, Avocados, Nüssen und Samen.
- Omega-3-Fettsäuren: Insbesondere aus fettem Fisch wie Lachs, Makrele und Hering, aber auch aus Leinsamen und Chiasamen.
- Vollkornprodukte: Unverarbeitete Getreidesorten wie Haferflocken, Quinoa und brauner Reis.
- Gewürze und Kräuter: Kurkuma, Ingwer, Knoblauch und Zimt sind bekannt für ihre entzündungshemmenden Eigenschaften.