Die meisten Fachgesellschaften empfehlen eine erste kieferorthopädische Untersuchung bis zum siebten Lebensjahr, um mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen und das Wachstum zu beurteilen.
Zahnärztliche Abdeckung für Kinderkieferorthopädie: Ein Überblick
Die kieferorthopädische Behandlung im Kindesalter spielt eine entscheidende Rolle für eine gesunde Zahn- und Kieferentwicklung. Sie zielt darauf ab, Fehlstellungen von Zähnen und Kiefern frühzeitig zu erkennen und zu korrigieren, um langfristige gesundheitliche Probleme zu vermeiden und ein ästhetisch ansprechendes Lächeln zu fördern.Symptome und Ursachen von Kieferfehlstellungen
Frühe Anzeichen für kieferorthopädische Probleme können vielfältig sein. Dazu gehören:- Kreuzbiss: Ober- und Unterkieferzähne greifen nicht richtig ineinander.
- Offener Biss: Zähne im Front- oder Seitenzahnbereich schließen nicht.
- Engstand: Zu wenig Platz für die bleibenden Zähne.
- Überbiss (tiefer Biss): Die oberen Schneidezähne überdecken die unteren Schneidezähne stark.
- Unterbiss: Die unteren Schneidezähne beißen vor die oberen.
Behandlungsoptionen in der Kinderkieferorthopädie
Die kieferorthopädische Abdeckung bei Kindern ist oft in verschiedene Phasen unterteilt, je nach Alter und Entwicklungsstand:- Frühbehandlung (Phase 1): Diese beginnt meist zwischen 6 und 10 Jahren, wenn noch Milchzähne vorhanden sind. Ziele sind die Beeinflussung des Kieferwachstums, die Schaffung von Platz für bleibende Zähne und die Korrektur von Kreuzbissen. Häufig verwendete Apparaturen sind Mundvorhofplatten, Lückenhalter und herausnehmbare Zahnspangen (Plattenapparaturen).
- Hauptbehandlung (Phase 2): Diese erfolgt typischerweise im Alter von 10 bis 14 Jahren, wenn die meisten bleibenden Zähne durchgebrochen sind. Hier werden Zahnbögen und Brackets (festsitzende Zahnspangen) eingesetzt, um die Zähne in die richtige Position zu bewegen. Moderne Bracket-Systeme sind oft selbstligierend oder aus Keramik gefertigt, um diskreter zu sein. Auch unsichtbare Schienen (Aligner) sind eine beliebte Option.