Der beste Facharzt für Tennisellenbogen ist in der Regel ein Orthopäde oder ein Sportmediziner mit spezieller Expertise in der Behandlung von Sehnen- und Muskelverletzungen des Ellenbogens. Ein erfahrener Physiotherapeut spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle im Heilungsprozess.
Tennisellenbogen: Ursachen, Symptome und Behandlung
Symptome und Ursachen
Der Tennisellenbogen ist eine Entzündung der Sehnenansätze der Handgelenkstreckmuskulatur am äußeren Ellenbogenknochen (Epicondylus lateralis humeri). Die Hauptursache ist eine chronische Überlastung durch wiederholte, kraftvolle oder ruckartige Bewegungen des Unterarms und Handgelenks. Dies kann beim Sport wie Tennis, aber auch bei beruflichen Tätigkeiten (z. B. Maler, Schreiner, Computerarbeit) oder alltäglichen Aktivitäten auftreten. Typische Symptome umfassen:- Schmerzen an der Außenseite des Ellenbogens, die oft in den Unterarm ausstrahlen.
- Schmerzen bei bestimmten Hand- und Handgelenkbewegungen, insbesondere beim Greifen, Heben oder Drehen des Unterarms.
- Morgensteifigkeit oder ein Gefühl der Schwäche in der betroffenen Hand.
- Eventuell eine leichte Schwellung oder Druckempfindlichkeit am Ellenbogen.
Behandlungsmöglichkeiten
Die Behandlung des Tennisellenbogens zielt darauf ab, Schmerzen zu lindern, die Entzündung zu reduzieren und die Ursachen der Überlastung zu beheben. In den meisten Fällen sind konservative Therapiemaßnahmen erfolgreich:- Schonung und Anpassung der Aktivität: Vermeiden Sie schmerzverursachende Bewegungen und passen Sie Ihre Aktivitäten so an, dass die Überlastung reduziert wird.
- Kälteanwendungen: Regelmäßiges Kühlen des betroffenen Bereichs kann Entzündungen und Schmerzen lindern.
- Physiotherapie: Spezifische Dehnungs- und Kräftigungsübungen für die Unterarmmuskulatur sind entscheidend. Manuelle Therapie und Techniken wie Querfriktionen können ebenfalls hilfreich sein.
- Orthesen/Bandagen: Spezielle Ellenbogenbandagen können den Druck auf die Sehnenansätze reduzieren und Schmerzen bei Aktivität lindern.
- Medikamente: Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) können kurzfristig zur Schmerzlinderung eingesetzt werden, sollten aber mit Vorsicht angewendet werden.
- Injektionen: In hartnäckigen Fällen können Kortikosteroid- oder PRP-Injektionen erwogen werden, jedoch mit Bedacht und unter ärztlicher Anleitung.
- Stoßwellentherapie: Bei chronischen Beschwerden kann eine extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) eine Option sein.